Nosy Nostril
Ziele meiner Parson Russell Terrier Zucht

Mein Ziel ist es, Hunde zu züchten, wie ich sie mir selbst für ein gemeinsames Leben in den nächsten fünfzehn oder mehr Jahren wünsche:

Selbstbewusst, aktiv, fröhlich, unerschrocken, freundlich

sind die Attribute, mit denen der Parson Russell Terrier im FCI Standard Nr. 339 beschrieben ist. Wir gehen heute davon aus, dass circa achtzig Prozent des charakteristischen Verhaltens auf ererbten Wesenseigenschaften beruht. Unsere Einflussmöglichkeiten durch sorgfältige, fürsorgliche Aufzucht und Erziehung sind auf die verbleibenden circa zwanzig Prozent des erlernbaren Verhaltens beschränkt. Wenngleich jeder Welpe ein einzigartiges Individuum ist und uns gewöhnlich in den Würfen verschiedene Charaktere begegnen werden, hat für mich deshalb die persönliche Wahrnehmung der Elterntiere bezüglich ihrer Wesenseigenschaften vorrangiges Gewicht.

"Neun Zehntel unseres Glückes beruhen allein auf der Gesundheit. Mit ihr wird alles eine Quelle des Genusses:"

Was Arthur Schopenhauer so treffend beschreibt, heißt für mich im Umkehrschluss, die Gesundheit der mir anvertrauten Geschöpfe mit höchster Priorität zu erhalten - und dies beginnt bereits bei der Auswahl der Elterntiere. Konkret gilt es, genetisch bedingte Erkrankungen beim Parson Russell Terrier zu reduzieren - wobei leider niemand vollkommen und unsere Entscheidung auf die leider mangelhaften - weil sehr lückenhaften - bekannt gemachten Krankheitsfälle angewiesen ist.
Die vorhandenen Informationen gewichte ich persönlich nicht nur nach der Wahrscheinlichkeit, mit der ich das Auftreten einer Erkrankung in einer konkreten Verpaarung erwarte, sondern ganz besonders nach der Einschränkung, die eine bestimmte Krankheit für Lebensqualität oder sogar Lebensfähigkeit bedeutet.
Detaillierte Informationen zu beim Parson Russell Terrier bekannten, genetisch bedingten Fragen hat Karin Mutzbauer, Cwn Annwfn, zusammengetragen.

Das Auge isst mit.

Doch die Qualität, was wir essen, bringt uns Gesundheit und Genuss. Natürlich erfreue ich mich an schönen Hunden. Der Partner der Wahl soll schon gefallen, doch soll man nie auf die äußere Hülle eines Mannes hereinfallen...

Aufzucht
Vom Zuchtziel zum Lernziel

Zuchtverantwortung endet nicht damit, dem entstehenden Leben einen möglichst gut gefüllten genetischen Rucksack mitzugeben. Sobald der Nachwuchs in der Welt begrüßt werden durfte, stehen Züchter und Welpenkäufer gleichermaßen in der Verantwortung. Die Aufzucht stellt neue Herausforderungen, sie soll den Welpen möglichst positive Lernerfahrungen bescheren. Empfehlungslisten, was ein Hundekind in seinen ersten Wochen alles kennen lernen soll, sind lang, widersprüchlich und bestens geeignet, die Lust am Erkunden durch Reizüberflutung schon früh einzudämpfen.

Damit Lernen von Anfang an zu einem inspirierenden Erlebnis wird, möchte ich keine Lerneinheiten durchhetzen. Wichtig ist, dass die Kleinen neue Situationen mit Begeisterung erkunden können und dabei die Gemeinschaft mit Mensch und Tier als Bereicherung erfahren. Ich verstehe die Zeit der Welpenaufzucht als Aufgabe, Neugier zu wecken, Interessen zu fördern und die Basis für eine positive Haltung gegenüber Neuem zu formen, damit sich unsere Schützlinge auch als Erwachsene die Freude am Tun als Geschenk der Jugend bewahren.

Ich züchte in folgenden Verbänden und erfülle die Regeln ihrer Zuchtordnungen:
Klub für Terrier e. V. (KfT)
Verband für das Deutsche Hundewesen e. V. (VDH)
Fédération Cynologique Internationale (FCI)

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Renate Eberts | Züchter von und für Parson Russell Terrier
Nosy Nostril | Liebhaberzucht im Klub für Terrier e. V. (VDH / FCI)
Unsere Welpen des Nosy Nostril A-Wurfes wurden am 25.06.2016 geboren.